Ost-/Westpreussen (Spurensuche 22): Neogothik in Karnity /Karnitten

Ost-/Westpreussen (Spurensuche 22): Neogothik in Karnity /Karnitten

http://genwiki.genealogy.net/Karnitten

Die Geschichte beginnt im 14. Jhd. als das Landgut in Karnitten ERSTMALIG erwähnt wird. Ein Jahrhundert später wird Hans von Schönaich sein Eigentümer für die Dienste beim Deutschen Orden. Das Adelsgeschlecht von Schönaich besaß  das Gut dann dreihundert Jahre lang und verkaufte es 1815 an Baron von Albedyhll. Diese Familie bewirtschaftete vorbildlich eine Fläche am Anfang des 20. Jahrhunderts von beinahe 2300 ha. Nach dem 1. Weltkrieg wurde das Adelsgeschlechts von Günther neuer Besitzer.

Die Schlossgeschichte ist reich an Kämpfen und Zerstörungen. Während der Schwedisch-Polnischen Kriege wurde Karnitten gegen 1635 verbrannt und erst wieder 1856 im neogotischen Still aufgebaut. Nachdem die Stadt Mohrungen Anfang der 1930er Jahre das Herrenhaus erworben hatte, wurde es bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges als Jugendheim genutzt. Danach wurde es dem Warschauer Traktorenwerk Ursus S.A. überlassen, das in dem Gebäude ein Erholungsheim und eine Tagungsstätte einrichtete. 1995 erwarb die Firma Mistral das Anwesen und baute das ehemalige Herrenhaus in das „Schloß Hotel Karnity“ um.

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